Über mich

Andrea Klawitter ('66)

Mir fiel es schon immer sehr schwer, etwas über mich zu sagen oder zu schreiben, da ich nie das Gefühl hatte, etwas Besonderes zu sein oder zu können, was wichtg genug wäre, anderen mitgeteilt zu werden. Aus diesem Grundgefühl hat sich jedoch eine sehr klarem Wahrnehmung dessen entwickelt, was echt ist und was Masken bzw. Rollen sind.
Das echte Wesen eines Menschen wirkt hinter allen Worten und zwischen den Zeilen... Trotzdem ist es zugegebner Maßen hilfreich, sich ein Bild von jemandem zu machen, wenn man etwas über seine Biografie, seine Entwicklung weiß; vor allem dann, wenn es darum geht, vielleicht ein Stück Weg gemeinsam zu gehen.

Als Kind der DDR wurde ich in einer behüteten Arbeiterfamilie mit echten Idealen erzogen. Rechtschaffenheit, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft standen dabei ganz oben auf der Liste. Aber auch das Vertrauen, dass jeder es schon irgendwie gut meint und sein bestes gibt, prägten meine Entwicklung bis zur Wende (1989). Nach Kindergarten, Schule und Abi studierte ich Raumordnungsplanung und Städtebau an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar. In den Jahren der praktischen Arbeit in einem Architekturbüro wurde ich mehr und mehr mit dem "Ernst des Lebens" in unserer wirtschaftlich dominierten Zeit konfrontiert und kam immer wieder an die Grenzen von Wahrheit und Authentizität bei mir selbt und bei meinen Mitmenschen.

In einer Gesellschaft, in der der Mensch seine Arbeitskraft wie eine Ware verkaufen muss, um damit den Profiten einiger Weniger zu dienen, kann keine echte Kreativität im Sinne einer harmonischen Entwicklung des Ganzen entstehen. Das Erkennen des Ausmaßes an Korruption und Machtstreben in den Bereichen der Wirtschaft führten in der Endkosequenz dazu, dass ich meine Arbeit niederlegte, um mich neu zu besinnen.

In vielen Versuchen, Irrtümern, Entwicklungen, Projekten und Beziehungen sowie der Kinder"erziehung" wurde ich vom Leben geschliffen. Dabei gab es jedoch sehr lange schon (seit ich 16 war) eine feste Größe, einen Richtwert in mir, die ich später mehr und mehr als innere Gegenwart Gottes erkannte, die all mein Denken und Handeln prägte. Allmählich lernte ich, dieser inneren Wegweisung zu folgen. Dabei fand ich keine bestimmte Technik oder einen konkreten Weg, sondern lediglich eine Art und Weise, mit dem konkreten Leben umzugehen.

Durch meine Beziehung zu Roy wurde Yoga eine fester Bestandteil in meinem Leben. Es half mir, meinen Körper zu stärken und durchlässig zu werden. Dabei entdeckte ich mehr und mehr meine Fähigkeit, hohe Energiefrequenzen zu "channeln," das göttliche Feld spürbar in den Raum"herabzuholen". Diese Fähigkeit stellte ich in den Dienst der KaEl-Unity, mit der Absicht, Menschen auf ihrem Weg zur Authentizität zu helfen, Wahrheit, Einfachheit und Liebe zu erden und ins praktische Leben einfließen zu lassen.

Ich unterrichte Yoga, gebe Workshops und Seminare alleine oder mit Roy- immer mit dem Ziel, einen Raum für Transformations- und Wachstumsprozesse im Menschen hin zu mehr Harmonie und Stimmigkeit, hin zu einem neuen Miteinandersein auf der Erde (was bei uns den Nemen KaEl-Unity trägt) entstehen zu lassen.

Im Prinzip ist jeder Mensch etwas ganz besonderes, weil es ihn nur einmal in dieser konkreten "Ausführung" gibt. Es reicht also vollkommen, man selbst zu sein, um diesem Besonderen Ausdruck zu verleihen. Wenn ein Mensch echt ist und authentisch, ist er zugleich einfach und hat viel mehr Energie zur Verfügung, als wenn er sich in Rollen und Selbstüberhöhungen verspannt. Authentizität ist nicht immer bequem, aber für die Seele sehr entspannend.

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